Wissen vermehrt sich durch Teilung, und Informationen wachsen durch Verknüpfungen (Links).
Lifestream
Die Medien sind voller Meinungsumfragen. Dabei wären Wissensumfragen oft viel interessanter.
(bildblog.de)[http://www.bildblog.de/21374/die-schlechtesten-gruende-gegen-street-view/]
Web 2.0 ist keine Frage der Technik, sondern der Einstellung.
Wikinomics-Autor Don Tapscott im (Interview mit der SZ)[http://www.sueddeutsche.de/digital/wikinomics-autor-don-tapscott-geschaeftsgeheimnisse-ins-netz-1.58671]
„Wen interessieren schon Inhalte? […] Niemand wacht morgens auf und denkt sich, hey, ich sollte heute Inhalte lesen. Die Leute wollen Meinungen, Analysen, Anleitungen, Erfahrungen und Hintergründe […]“
Lippische Ortsteile
Ich könnte nach wie vor etwas Hilfe beim Sammeln aller lippischen Ortsteile gebrauchen. Danke.
Das Internet ist ein besonders freiheitliches Medium. Diese Freiheit müssen wir bewahren und schützen – vor einzelnen Global Playern, die ihre Marktmacht ausspielen wollen, vor individuellem Missbrauch durch einzelne User, aber auch vor leichtfertigen Eingriffen des Staaten durch Netzsperren.
Bundesministerin der Justiz Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), Stuttgarter Zeitung, 3. Mai 2010
Spickzettel: Sonderzeichen für OS X und Windows
Wer hatte mich die Tage nach einem Sonderzeichen Spickzettel gefragt? Im Fontblog gibt‘s aktuell ein PDF mit Beispieltext und Tastaturkürzeln.
Do what you do best and link to the rest.
Jeff Jarvis, „What Would Google Do?“, 2009
iPhone Drone (Update)
http://ardrone.parrot.com/parrot-ar-drone/en/
Update: Soll nach Angaben des Herstellers ab 18. August 2010 bei Saturn zu kaufen sein. http://ardrone.parrot.com/parrot-ar-drone/de/wo-kaufen/
„Ein Mann mit einer Uhr weiß, wie spät es ist. Ein Mann mit zwei Uhren ist nie ganz sicher.“
Segals Gesetz
Lippeblogs ist ein Anfang und nicht das Ende.
… sagte ich heute so in einem längeren Gespräch.
Ja, Schatz.
Bodo Wartke könnte ich mir gut in der Elbrinxer Marktscheune vorstellen. Es gibt auch einen lustigen Comic dazu.
„Wer ist eigentlich dieser ’man’? Es muss heißen: Ich mache, Du machst, wir machen.“
Lippische Landes-Zeitung, 12. Februar 2010
Nichts tun ist einfach
Das Einfachste, was ein Politiker machen kann, ist nichts zu tun. Du brüskierst niemanden. Du sagst all die richtigen Dinge. Du schaukelst nicht das Boot. Deine Umfragewerte gehen hoch. Jeder in Washington sagt, Junge, dieser Typ ist ein großartiger Politiker. Schau Dir nur seine Umfragewerte an. (Gelächter). Und damit kommst Du Jahre zurecht. Aber dafür bin ich nicht hier her gekommen. Na, wer das wohl gesagt hat?
Und nun zum Spaß mal „Washington“ durch „Berlin“ ersetzen.
Funktioniert es gar, so kurz nach der Kommunalwahl, für das eine oder andere Örtchen aus dem Lipperland?
Wii Bobby McFerrin Musik macht
… ohne Nintendo, liebe U-35-Generation ;-)
Partyantreiber im Web 2.0
Neben der fundierten Kritik in diesem Artikel hat mir besonders der folgende Kommentar zu den Netzwerkeffekten im Web 2.0 gefallen.
„Das ist wie auf einer Party, die schleppend in Gang kommt. Wenn sie erst mal läuft, rufen irgendwann die Nachbarn die Polizei. Aber dieselbe Party um 20 Uhr: Da stehen ein paar Hanseln in der Küche rum und hoffen, dass irgendeinem ein Witz einfällt.“ – Leser Surfguard in einem Kommentar zum Web 2.0
Wir müssen mal …
Max vom Blog WissenBelastet.com hat sich die Wahlprogramme von fünf Parteien geschnappt und die Texte abzüglich der Inhaltsverzeichnisse durch wordle.net geschickt. Den Service habe ich schon häufiger für Präsentationen genutzt, um Texte zu visualisieren. Das Ergebnis sind Wortwolken wie wir sie auch von unseren Schlagworten/Themen hier bei Lippeblogs kennen. Je häufiger ein Wort im Text vorkommt, desto größer wird es in der so genannten Tagcloud dargestellt. Interessant finde ich, wie oft die Parteien „müssen“ … Wer nudelt denn jetzt mal die lippischen Wahlprogramme durch den Textfilter?
Tägliche Linkschleuder bei Twitter
Auf Delicious.com/marten habe ich bald 5000 Lesezeichen gesammelt zu meinen Schwerpunkten Internet, Webentwicklung, Netzpolitik, Medien, Bildung. Diese öffentliche Lesezeichen-Sammlung wächst täglich. Wer darüber gerne auf dem Laufenden bleiben möchte, folgt am Besten dem Twitter-Account ooodigi, denn dort laufen ab sofort meine täglichen Lesezeichen auf, sobald ein neues abgelegt wurde. Die kürzlich gestartete wöchentliche Linkschleuder in meinem Lippeblog werde ich fortführen.
Linkschleuder 2
Die nützlichsten Twitter-Tools für den Unternehmens-Einsatz
„Selbst auf 140 Zeichen lässt sich der Dialog mit dem Kunden intensivieren, schließlich machen Personen sich via Twitter per Direct Message und @-Zeichen ansprechbar und können auf Augenhöhe mit ihren Kontakten kommunizieren. Die Konversation mit den Kunden wird einfacher und schneller. Auf diese Weise können Unternehmen wertvolles Feedback zu ihren Unternehmensaktivitäten erhalten und erfahren beinahe in Echtzeit, wie ihre Kunden über ihre Marke diskutieren. Das ist besonders wichtig, wenn Kunden unzufrieden sind.“
Aktivierung der Netzsperren: "Verheerender Ausblick"
„Aber die Vergangenheit hat ja schon bei den Daten der Autobahnmaut gezeigt, dass die Politik auf dem Standpunkt steht, "was interessiert mich mein Geschwätz von gestern". Dies gilt insbesondere für die Zeit nach der Wahl.“
Der Mythos von der Gratiskultur
„Manchmal setzen sich Begriffe schnell fest. Weil sie so griffig sind, so scheinbar klar und einsichtig. Derzeit grassiert in der Medienwelt wieder so einer: "Gratiskultur" Mit diesem Wort beschreiben Medienunternehmen den Umstand, dass so wenige Menschen im Internet - angeblich - bereit sind, für ihre Inhalte zu bezahlen. Allein: So einfach ist das nicht. Denn genau betrachtet gibt es keine Gratiskultur - der Begriff ist Unsinn. Und niemand weiß das besser, als die Medienunternehmen selbst. “
Bitte, reden wir über Journalismus!
„Journalisten sollten aufhören, sich über das Medium Zeitung, Radio oder Fernsehen zu definieren. Es geht nicht um das Medium, es geht um Inhalte. Journalisten sollten sich an Themen orientieren und dann die Medien bzw. die Darstellungsformen auswählen, die am besten zur Story passen.“
72 Prozent der erwachsenen Deutschen gehen online
„Gut ein Drittel der Deutschen bediente sich im II. Quartal 2009 des Internets, um Nachrichten über Politik abzurufen. Bezogen nur auf die Gruppe der Internet-Nutzer sind dies 47 Prozent. Auch hier zeigt sich in geschlechtsspezifischer Hinsicht ein unterschiedliches Nutzungsverhalten: In allen Altersgruppen rufen wesentlich mehr Männer als Frauen Politiknachrichten im Internet ab. Außerdem nutzen Jüngere diese Möglichkeit viel häufiger als Ältere.“
Und Tschüss! – Das "virtuelle Hausrecht" und wie man damit umgeht
Im reellen Leben gewährt uns das Hausrecht die Möglichkeit, jedermann ohne Angabe eines Grundes von unserem Grundstück zu verweisen. [...] Vor diesem Hintergrund stellt man sich die Frage, ob es auch im virtuellen Alltag ein solches Hausrecht gibt und wie dieses ausgeübt und durchgesetzt werden kann.
Netzaktivisten werden politisch: Die Wandlung der Freaks
„Auch Beckedahl warnt davor, dass sich die Aktivität für digitale Bürgerrechte auf das Unterzeichnen einer Onlinepetition beschränkt. "Wohlfühlaktivismus" nennt er das. Doch er steht für eine andere Strömung der Netzaktivisten als die Piratenpartei: Er wirbt dafür, weiter Lobbyismus bei etablierten Parteien zu betreiben und dort nach netzpolitischen Verbündeten zu suchen. Wie zäh das ist, weiß er, wenn er sagt: "Demokratie ist halt generell ein bisschen uncool".“
„Teenager nutzen Twitter nicht”
„Robsons Vierseitenpapier bestätigt gängige Annahmen über das Kommunikations-, Unterhaltungs- und Sozialverhalten der „digitalen Eingeborenen”: Sie nutzen eine Vielzahl von konvergierenden Medien für verschiedenste Informationen und Services für die sie allerdings nicht bereit sind zu zahlen und deren Genuss sie sich nicht durch Werbung kaputt machen lassen wollen. Er kenne niemanden, der regelmäßig Zeitungen lese, so Robson in seinem Bericht, der laut Morgan Stanley weder Repräsentativität noch statistische Genauigkeit für sich in Anspruch nimmt. Die meisten Teenager hätten schlichtweg „keine Lust, seitenweise Text zu lesen, wenn sie die Nachrichten in Fernsehen oder Internet zusammengefasst” bekämen.“
Wie sieht man als Blinder das Internet? - ein Interview mit vier sehbehinderten Internetexperten
„Ich habe absolut keine Ahnung, wie ich es früher ohne Internet gemacht habe, aber heute ist es absolut nicht mehr wegzudenken. Reiseplanung, Finanzen, Nachrichten, Kommunikation. Ohne Internet bin ich quasi wieder im Mittelalter. Quasi alles, was andere gedruckt aufnehmen können, bietet mir heute das Internet ebenfalls. Somit kann ich regelrecht am normalen sozialen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen.“
HTML5 – Was geht heute schon, was geht nicht? Der große Überblick.
An sich spricht nichts gegen den Einsatz von HTML5 in Websites von heute. Man muss nur sehen, wie viel HTML5 man einsetzt.
Linkschleuder
Wirtschaftsprüfer rät Verlagen: Konsolidieren, spezialisieren oder sterben gehen
„Der beste Tipp: Hört auf, der Aktualität der Berichterstattung im Netz hinterherzuhecheln. Besinnt Euch auf Eure Kernkompetenzen: Lokales, Analyse und Berichte, die über den Tag hinaus Bestand haben. Hört auf, beliebig und austauschbar zu sein.“
Twitter - Die Medien-Revolution, die keine ist
„Auch die Kritik, Twitter transportiere „ungeprüfte“ Nachrichten, basiert letztlich auf diesem Missverständnis. Journalisten werden seit jeher mit ungeprüften Informationen überschüttet. Wer käme auf die Idee, deshalb die technischen Vertriebswege selbst, etwa Telefon, E-Mail oder sogar die journalistische Technik des Hintergrundgesprächs infrage zu stellen?“
Us Now - mit deutschen Untertiteln
Clay Shirky: „Die Revolution geschieht nicht, wenn die Gesellschaft neue Werkzeuge übernimmt... Sie geschieht, wenn die Gesellschaft neue Verhaltensweisen annimmt.“
Junge Menschen informieren sich im Netz über Politik
„Mehr als 60 Prozent der unter 30-Jährigen informieren sich "häufig" oder "sehr "häufig" per Internet über politische Vorgänge, ergab die am Donnerstag in Berlin vorgestellte Befragung im Auftrag von Google Deutschland. Gut jeder Dritte (36 Prozent) gibt danach das Internet als wichtigste politische Informationsquelle an – vor Fernsehen (34 Prozent) und Zeitungen (23 Prozent).“
Internetsperren gegen Urheberrechtsverletzer auch für Deutschland? [Update]
„Hoeren machte starke rechtliche Bedenken gegen die sogenannte "graduated response" geltend, bei der eine Behörde oder eine Clearing-Stelle Internet-Nutzer bei Urheberrechtsverstößen zunächst verwarnt und nach dem dritten Verstoß den Internet-Anschluss kappt. So sei zunächst zu prüfen, ob es ein Grundrecht auf einen Internet-Anschluss gebe.“
Netzsperren - "Ihnen ist egal, was wir denken"
„Für mich ist die Petition der Anfang einer völlig neuen Oppositionsform außerhalb der politischen Parteien. Ich denke, da wird in Zukunft eine Menge passieren.“
Wie der Iran Twitter-User überwacht
Das iranische Regime kontrolliert die Kommunikation der Bevölkerung mit denselben Systemen zur Mobilfunküberwachung, die in Europa zur Strafverfolgung eingesetzt werden. Nokia Siemens Networks dementiert, bei der Internet-Kontrolle geholfen zu haben, aber die von NSN gelieferten Systeme können problemlos alle Daten tracken und analysieren, die über SMS-Gateways an Twitter geschickt werden.
Falscher Planet, falsches Jahrtausend - Die wunderbare Welt von Isotopp
„Das ist die Welt, in der ich existiere und das sind die Dinge, mit denen ich jeden Tag umgehe. Sie sind für mich real. Sie definieren und sie finanzieren meine Existenz in dieser Welt. Ich bin kein Einzelfall. Alle Leute die ich kenne leben auch so, mehr oder weniger. Und deren Freunde auch. Wir sind viele, so viele, daß wir in sechs Wochen 134000 Unterschriften zusammenbekommen ohne das Haus verlassen zu müssen. Wir sind definitiv keine 80 Millionen und wir haben den Rest dieses Landes so dermaßen weit abgehängt, daß wir nicht einmal mehr eine gemeinsame Sprache haben. “
Twitter Starterkit
„Twitter erklären? Schwierig. Man kann viel darüber reden, aber begreifen und den Spaß daran nachvollziehen kann man erst, wenn man ein wenig Zeit investiert.“
Das Netz besteht aus Verbindungen, nicht aus abgeschotteten Inseln
„Den Kerngedanken des Web - die Verbindung fremder Webseiten per Link - haben die meisten deutschen Verlage bis heute nicht begriffen. Ihre Webportale sind voll von Beiträgen, die außer Hinweisen auf andere eigene Beiträge keinen einzigen hinausführenden Link zu Originalquellen, anderen Perspektiven oder vertiefenden Informationen enthalten. Dahinter steckt die unausgesprochene Prämisse, die Verlage seit ihren ersten Schritten im Internet als gegeben voraussetzen: Man schickt niemals seine Leser auf andere Websites. Sie könnten dort etwas Interessanteres finden, und darüber könnten sie doch glatt vergessen zurück zu kommen.“
Haftungsprobleme für Admin-C – Worauf man achten sollte
Wer als Admin-C, also als Administrator und verantwortlicher Ansprechpartner einer Domain, auftritt, sieht sich gerade im gewerblichen Bereich einer Reihe von Haftungsfragen ausgesetzt. Dies gilt nicht zuletzt deshalb, weil die einschlägige Rechtsprechung häufig einzelfallbezogen agiert und bisweilen nicht immer klaren Leitlinien folgt. Zudem erstreckt sich die Vielzahl möglicher Rechtsverstöße auf verschiedene Bereiche der Tätigkeit eines Admin-C.
Offenbar inspiriert
[iran-korrespondenten-sprech] Unbestätigten Meldungen zufolge soll dieses Live-Blog von Zeit Online vom angeblich seit Tagen überaus erfolgreichen Live-Blog der Huffington Post offenbar inspiriert sein. Ob es sich hierbei tatsächlich, wie gerüchteweise zu hören sein soll, um eine Übernahme der Arbeitsweise der Huffington Post handeln könnte, konnte bisher nicht zweifelsfrei überprüft werden. [/iran-korrespondenten-sprech]
Hat mein Abgeordneter für Netzsperren gestimmt?
Die Antwort darauf finden die lippischen Netzbürger auf www.hatmeinabgeordneterfuernetzsperrengestimmt.de sowie auf abgeordnetenwatch.de, da die Entscheidung in namentlicher Abstimmung getroffen wurde. Unser Zugang zu Informationen im Netz – jederzeit, auch noch nach Jahren– wird langfristig Politik ändern, da bin ich mir sicher. Und daher wäre es wirklich zu blöd, wenn sich ausgerechnet der qua Amt unabhängige Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit zum Handlanger einer Polizeibehörde machen lassen würde, indem er wie von der großen Koalition gefordert als Ober-Kontrolletti der geheimen Sperrliste arbeiten soll. Verkehrte Welt.
Dammbruch
Das Thema Internetsperren (im Politikersprech „Zugangserschwernis“) ist nun – nicht zuletzt durch die rege Beteiligung an der Online-Petition mit rund 130 000 Unterschriften – seit einiger Zeit in den „klassischen Medien“ angekommen, und so will ich nicht all das wiederholen, was nun eigentlich jeder wissen sollte. Am morgigen Donnerstag wird wohl der Bundestag das Zensursula-Gesetz verabschieden,
- ein Gesetz, für das der Bund nach Ansicht von Rechtsexperten keine Gesetzgebungskompetenz hat,
- ein Gesetz, das aus diesem und weiteren Gründen vor dem Verfassungsgericht nur schwerlich bestehen wird,
- ein Gesetz, das Missbrauchsopfer instrumentalisiert, um eine Zensurinfrastruktur aufzubauen.
Teils bewölkt
[vimeo 5139094]
Es gibt Menschen auf diesem Planeten, die können Geschichten besser als andere erzählen. Schön, dass es sie gibt.Urteil in Frankreich: HADOPI verfassungswidrig
Der französische Verfassungsrat hat den in unserem Nachbarland geplanten Überwachungsmaßnahmen und Internetsperren eine klare Absage erteilt. Verfassungswidrig sei das, was die französische Regierung unter dem Namen HADOPI vor wenigen Wochen gegen Widerstände durchgeboxt hat und als Vorbild in der EU beworben hatte. Ich schrieb kürzlich darüber. Das Gesetz sah vor, dass einem nach dreimaliger „Verfehlung“ der Internetanschluss für ein Jahr abgedreht wird.
Internetgemeinde
Ich verstehe die große Sorge der Internetgemeinde, dass einmal geschaffene Filterinfrastruktur nicht nur gegen Kinderpornografie eingesetzt wird, sondern Begehrlichkeiten mit Blick auf weitere unerwünschte Angebote weckt. Ich finde, es ist Zeit für eine Debatte, wie wir künftig mit dem Internet umgehen wollen. Wie halten wir es mit der Anonymität, mit der Sicherheit im Internet und wie lassen sich solche Straftaten vermeiden? Darüber sollten wir mit der Internetgemeinde diskutieren. Quelle: FR Interview mit Bundesjustizministerin ZypriesIch finde, schon durch die Trennung zwischen „Internetgemeinde“ und den anderen (wer soll das sein: Internetausdrucker?) wird deutlich, wie sehr wir diese gesellschaftliche Diskussion brauchen.